Knochenklinik am Diako Mannheim
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68163 Mannheim

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Achillessehnenriss

Achillessehnenriss

Die Achillessehne, die stärkste Sehne des menschlichen Körpers, übernimmt funktionell die Aufgabe der kraftvollen Absenkung des Fußes, damit die einleitende Kraft in Richtung der Fußsohle fortgeleitet werden kann. Unter sportlicher Beanspruchung, vornehmlich Stop-and-Go-Sports, kann es im Rahmen einer plötzlichen Abstopp- oder Antrittsbewegung ein Achillessehnenriss entstehen. Dieser äußert sich durch einen „peitschendes knallendes Geräusch“ mit einem stechenden Schmerz im Bereich der Sehne und nachfolgend eingeschränkter Absenkfähigkeit des Fußes. Häufig lässt sich von außen eine Delle im Rissbereich tasten. Verschleißveränderungen des natürlichen Alterungsprozesses sowie wiederholte (oftmals durch den Patienten unbemerkte) Mikrotraumata im Achillessehnenbereich können einen Riss der Sehne begünstigen. Unter Umständen kann ein Riss der Achillessehne konservativ behandelt werden, in den meisten Fälle sollte dieser jedoch operativ adressiert werden. In Abhängigkeit der Lage des Risses wird die Naht minimal-invasiv oder offen durchgeführt. In seltenen Fällen weisen Patienten eine klinisch symptomatische, chronische Ruptur der Achillessehne auf, was bedeutet, dass der Riss der Achillessehne über die Dauer mehrerer Wochen bzw. Monate vorliegt und eine konservative Therapie bevorzugt wurde. In diesen Fällen kann die Achillessehne nicht unmittelbar rekonstruiert werden, sondern erfordert eine aufwendige Rekonstruktion, ggf. einer Sehnenersatzplastik, was im Nachgang erfolgsversprechende Ergebnisse liefert.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin in der Knochenklinik am Diako Mannheim und lassen Sie sich zu einer geeigneten Lösung für Sie oder Ihre Angehörigen beraten. Das Fachärzteteam der Unfallchirurgie & Orthopädie steht Ihnen mit Kompetenz und Sachverstand auf zur Seite.